| Wanderreiten am Edersee mit Michael Wichert | |||||
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die Ankunft auf der Ranch begeisterte uns. Mitten in einem kleinen
Dörfchen lag das Zuhause von Michael und seiner Freundin Kerstin. Eine
große Scheune, umgebaut in ein Wohnhaus mit kleiner Reithalle und ein
paar Boxen. Weiterhin befanden sich auf dem Grundstück Paddocks, ein
kleiner Reitplatz und eine ganz gemütliche Sitzecke mit Grill.
Außerdem gab es noch zwei Mitbewohner, die Hunde Dops und Socke. |
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Das
ist der liebe Dops. |
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Kurz nach der
Ankunft erhielten wir einen kleinen Einführungskurs. Michael erklärte
uns anschaulich seine Art mit den Pferden umzugehen. Er wies jedem von
uns eines seiner Quarter-Horses zu und dann gab es Einzelunterricht. |
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Martina hatte Pech, Sunny fiel wegen einer Verletzung aus. Den Wanderritt verbrachte sie auf Relic. |
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Anschließend
haben wir ein paar Würstchen gegrillt und ein lecker Bierchen
getrunken. |
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Und
feiern konnte man in der großen Küche |
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Nach einer kurzen
Nacht und einem knappen Frühstück ging es dann früh morgens wieder zu
Michaels Ranch, ungefähr zehn Minuten Autofahrt vom Mexikaner. Dort
hieß es dann endlich Pferde holen, putzen, satteln und vor allem:
Abritt !!! |
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Unsere Mittagspause machten wir dann mitten im Wald. Kerstin, die leider nicht mit uns reiten konnte, brachte uns Butterbrote und Kaffee zu einer Waldhütte. Wir waren alle wie verhungert und konnten uns nicht erinnern wann uns ein Sandwich jemals so gut geschmeckt hat. Der "Knaller" kam dann noch. Michael meinte wir müssten noch einen ausschießen, wer abends ne Runde schmeißen muss. Also zückte er ein Luftgewehr und begann zu erklären wie wir es handhaben müssen. Und eh wir uns versahen schossen wir nacheinander auf eine leere Plastikflasche die einige Meter von uns entfernt stand. |
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Nach viel Aufregung und viel Gelächter ging es dann wieder ab auf die Pferde. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, zwischendurch gab es kurze Pausen. Und es gab einen wunderbaren Galopp einen steilen Berg hinauf. Ein echtes Erlebnis, wie auch immer. Am frühen Abend gelangten wir dann zu einer Koppel. Hier war für den ersten Tag der Ausritt beendet. Wir sattelten ab, die Pferde bekamen ihr wirklich verdientes Futter, wir putzen nach dem Fressen kurz über und dann stellten wir Conny, Taps, Kaktus, Jackie, Sage und Relic für die Nacht auf die Wiese. |
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... und dann gab es auch etwas für uns. Kerstin hatte den Pferdehänger für die Sättel mitgebracht und darin befand sich ein leckeres Bierchen für uns. Und das eine reichte dann vorerst, es schlug direkt an. |
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Ein letzter Blick auf die Wiese und dann ging es angesäuselt und singend im Pferdehänger zum Mexikaner. |
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Und dort ging es dann lustig mit "ein wenig" Alkohol weiter. Erst oben in der Wohnung, danach zum Essen ins Restaurant. Der Verlierer der Schießerei läutete nach dem Essen einen langen Abend ein. (oder ähnelte es eher einem Saufgelage?) |
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Am nächsten
Morgen waren wir wider Erwarten verhältnismäßig fit. |
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Ach ich hätte ja noch so viele Fotos machen können, aber auch ein Memorystick ist irgendwann einmal voll. Einst ist sicher, das nächste Mal muss ein zweiter mit. |
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Etwas erschöpft
erschienen wir am dritten Tag zum Frühstück. Michael vor allem. Mit
uns und unserem Durchhaltevermögen hatte er wohl nicht gerechnet (wir
aber auch nicht so wirklich). Es mangelte ihm offensichtlich an Schlaf.
Vermutlich war das der Grund dafür, dass er beim unserem letzten
Tagesritt verwirrte Runden um eine einsame Waldhütte drehte und sich
plötzlich mit uns in einer Sackgasse im Wald landete. Daraufhin mussten
wir eine verwegene Schlucht durchqueren, steil bergab, mitten durchs
Dickicht, und schließlich über gefällte Bäume und einen Bach
springen. Auf dem Pferderücken versteht sich. Aber Michael und seine
Pferde brachten uns heil wieder zur Ranch zurück. |
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W i r k o m m e n w i e d e r !!!
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Lieber Michael ! Noch
einmal vielen lieben Dank für die wunderschönen Tage die Du uns am
Edersee |
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